Die Praxis

In einer Einzelbegleitung klären wir zu Beginn, welches Anliegen Sie für sich bearbeiten möchten.
Wenn Sie Ihr Anliegen gefunden haben und es formulieren können, gehen wir Wort für Wort vor.
Ein formuliertes Anliegen könnte z.B. sein "Ich will unabhängig sein".
Sie wählen aus Ihren Anliegen den Begriff, mit dem sie beginnen wollen.
Für diesen Begriff wählen Sie einen Platzhalter (ich benutze Filz in unterschiedlichen Farben und Formen), den Sie ihm Raum intuitiv platzieren.


Sie haben die Wahl sich selbst auf diesen Platzhalter zu stellen, genauso können Sie auch entscheiden, dass ich mich auf diesen Platzhalter stelle.
Sobald ich in Resonanz komme mit dem Begriff, für den Sie den Platzhalter gewählt haben, spiegele ich Ihnen Ihre innere unbewusste psychische Strukturen, die sich hinter diesen Begriff verbirgt.
So gehen wir Wort für Wort vor, bis Sie erkennen und fühlen können, was sich tatsächlich hinter Ihrem Anliegen verbirgt.


So könnte sich hinter dem "Ich" aus dem von mir gewählten Beispiel-Satz, ein kindliches "Ich" verbergen, das aufgrund einer traumatischen Erfahrung nicht mit "gewachsen" ist...und dieses kindliche "Ich" fühlt sich abhängig, was ja auch der Realität entspricht. Was diese kindliche "Ich" nicht weiß, dass es heute nicht mehr abhängig ist, sondern eigene Entscheidungen treffen kann.

Das Ziel meiner therapeutischen Konzeptes ist, biografische Inhalte zu verknüpfen, um sie zeitlich einzuordenen.


So kann es zu einem integrierenden Prozess kommen, in dem Sie erkennen, wer Sie sind und was Sie wollen. Damit stehen Ihnen neue Handlungsoptionen zur Verfügung und destruktive Verhaltensmuster können sich auflösen.


Siehe auch hier:
Traumatheorie nach Prof. Dr. Franz Ruppert